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Der Hof wurde erstmals urkundlich erwähnt, als ihn Balthasar Riedler, ein Münchner Bürger, an das Domkapitel in Freising verkaufte. Am 26.11.1462 stifteten Johannes Symon, Dechant, das gesamte Domkapitel zu Freising sowie die Kirchpröbste und die Gemeinde der Filialkirche St. Margareth in Altkirchen eine ewige Messe und Kaplanei, die sie reich ausstatteten. Zu dieser Messstiftung gehörte auch der Arnhofer, der bis zur Säkularisation der St. Maragreth Kirche grunddienstbar war. Die bäuerlichen Besitzer des Hofes werden erst ab 1517 namentlich genannt. Die Familiennamen wechselten dann mehrmals von Ernhoffer, Arnhover über Zistl zu Handschuher.1848 heiratete Barbara Handschuher einen Max Brunner. Seit dieser Eheschliessung ist der Familienname Brunner am Hof unverändert. 1745 kauften die Arnhofers das Maurergütel dazu, um das Anwesen als Austragswohnung zu nehmen. Damaliger Standort gegenüber vom Kramer, jetzige Werkstatt und Garagen. 24.02.1842 wurde der Gamshof dazugekauft. Das Wohnhaus wurde wegen Baufälligkeit einige Jahre später abgebrochen. Der Gamsstadl diente bis 1964 als Jungviehstadel, danach musste er abgerissen werden, um dem neuen Lagerhaus der Raiffeisenbank Platz zu machen.
Um 1900 kam als letztes das Wimbauernanwesen zum Arnhofer. |
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